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Tiefer Einblick ins Gesundheitswesen

Mitglieder aus den Mitgliedsverbänden haben bei der Sozialwahl 2017 kandidiert.

Jetzt nach der Wahl arbeiten sie  in den Selbstverwaltungsgremien der Rentenversicherung oder der AOK mit. Dort vertreten sie die Interessen der Arbeitnehmer und bringen eine christliche Perspektive in die Sozialversicherungen ein.

Anderen zu helfen, ist ein gutes Gefühl

Bernhard Gräser ist seit 1980 Mitglied der Kolpingsfamilie Ochsenhausen. Bei der Sozialwahl 2017 hat er über die ACA ein Mandat als Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung erhalten.

Was machst Du genau als Versichertenberater?

Ich berate und unterstütze in Fragen der Rentenversicherung und nehme Anträge auf, zum Beispiel  Rentenanträge und  Anträge auf Kontenklärungen). Versichertenberater sind ehrenamtliche Bindeglieder zwischen der Rentenversicherung und den Versicherten vor Ort.

Was war Deine Motivation dich wählen zu lassen?

Mein Beruf als Projektleiter dreht sich um Menschen, die eine neue berufliche Perspektive brauchen. Für Menschen ab circa Mitte 50 ist dabei die langsam in Sichtweite kommende Rente ein wichtiger Aspekt. Diese Berührungspunkte und Fragen zwischen Arbeitswelt und Rente haben mich neugierig gemacht.

Wie hast Du Dich auf das neue  Amt vorbereitet?

Zunächst war ich auf einer viertägigen intensiven Einführungsschulung bei der Deutschen Rentenversicherung. Hilfreich ist der eAntrag der Rentenversicherung, ein Programm mit dem Anträge elektronisch gestellt werden und das Ausfüllen von Papierformularen vermieden wird. Zusätzlich gilt es durch Weiterbildung fachlich am Ball zu bleiben.

Was hast Du persönlich davon?

Viel Kontakt mit anderen Menschen, das gute Gefühl, anderen helfen zu können und interessantes Wissen zum Thema Rente, das früher oder später auch mich persönlich betreffen wird.